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Erschienen in: news-age 2/2008
(Seite 40-41) und
"Paracelsus", 6/VI 2009, (Seite 49-51)
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Jiaogulan – das „Kraut der Unsterblichkeit“
Der in Teilen Asiens legendäre Heiltee stieg
innerhalb weniger Jahre medizinischer Erforschung in die Königsklasse
der besten Pflanzenheilmittel der Welt auf: Jiaogulan, das „Kraut
der Unsterblichkeit“, der „Five Leaves Ginseng“
Von Ulrich Arndt
"Kraut
der Unsterblichkeit", „Ginseng des Südens“ und „Fünf
Blätter Ginseng“ wird die in asiatischen Regenwäldern
beheimatete Rankenpflanze Jiaogulan (gynostemma pentaphyllum)
im Volksmund genannt. Das unscheinbare Gewächs wurde jetzt
nach kaum zwanzigjähriger medizinischer Forschung in die
Königsklasse der Heilpflanzen eingereiht – in die
erlesenen Gruppe der „Adaptogene“, das sind ungiftige
Pflanzen mit universeller, gleichsam „intelligenter“ Heilwirkung:
Je nach Erfordernis regen sie zu schwache Körperfunktionen
an und dämpfen ein Zuviel im Körper. Zugleich stärken
sie das Immunsystem und allgemein die Gesundheit – wohlgemerkt
ohne jede Nebenwirkung. Zu dieser Königsklasse der Heilpflanzen
gehören auch Ginseng, Ling-Zhi-Pilz (Reishi), Schisandra
(chinesische Beerentraube) und Ashwaganda (indische Schlafbeere).
Mit Ginseng-Heilkräften
Die Jiaogulan-Forscher an der japanischen Ehime-Universität
von Matsayuma, den Medizinischen Hochschulen in Guiyang und Hengyang,
der Universität für Traditionelle Chinesische Medizin
von Shanghai und der Loma-Linda-Universität in Kalifornien
bescheinigen der Regenwaldpflanze: Jiaogulan verbessert die Nährstoff-Versorgung
aller inneren Organe und die Herzleistung und damit allgemein die
Blutzirkulation. Es beeinflusst das Hormonsystem positiv und reguliert
das zentrale Nervensystem. Bei Stresssituationen kann die Pflanze
Entgleisungen des Organismus und sexuelle Störungen wieder
harmonisieren. Zudem schützt sie die Leber und reguliert Cholesterin
und Fettstoffwechsel. Besonders wichtig ist auch ihre antioxidative
Wirkung, mit der sie die Zellen vor vorzeitiger Alterung schützt.
Dabei regt Jiaogulan die Ausschüttung der Superoxid-Dismutase
(SOD) an, einer sehr starken körpereigenen Antioxidantie,
deren Produktion abnimmt, je älter man wird. Mehrere Studien,
die im renommierten „Journal of Traditional Chinese Medicine“ veröffentlicht
wurden, belegen: Jiaogulan beugt so unter anderem Schlaganfällen,
Herzinfarkt, Arteriosklerose und vielen anderen Krankheiten vor
und kann die Zahl Krebs auslösender Stoffe im Körper
reduzieren. Dazu genügt bereits eine Wirkstoffmenge, die in
2-3 Teelöffeln des Krauts enthalten ist.
Die
Mediziner der „Vanderbilt University Medical Center“ in
Nashville, USA, und anderer Universitäten fanden zudem heraus,
dass Jiaogulan sehr effektiv hohen Blutdruck senken kann. In einer
Doppelblindstudie mit 223 Patienten erhielt ein Drittel der Probanden übliche
schulmedizinische Medikamente, ein Drittel bekam Ginseng und ein
Drittel Jiaogulan. Während bei 94 Prozent der schulmedizinisch
behandelten Personen der Blutdruck deutlich gesenkt wurde, waren
es bei Ginsengeinnahme 46 Prozent der Teilnehmer, aber bei Jiaogulan
mit 82 Prozent fast so viele wie bei Einnahme der schulmedizinischen
Alpharezeptorblocker. Zugleich wird aber bei Patienten mit niedrigem
Blutdruck dieser nicht weiter abgesenkt
In mehreren Untersuchungen zeigte sich auch, dass Jiaogulan einen positiven
Einfluss auf die Blutbildung hat. Die Liane schützt beispielsweise
die für die Immunabwehr wichtigen Lymphozyten. So erhöht sich
beispielsweise bei Krebspatienten mit zu niedriger Menge an diesen weißen
Blutkörperchen nach Chemo- oder Strahlentherapie die Anzahl wieder
deutlich.
Selbst topfitte Leistungssportler profitieren von den Jiaogulan-Wirkkräften.
In einer Studie mit 300 Profisportlern an der Medizinischen Hochschule
von Guiyang, darunter Mitglieder der chinesischen Eiskunstlauf-Nationalmannschaft,
zeigte sich eine deutliche Verbesserung der Reaktionsfähigkeit und
der mentalen Ausgeglichenheit sowie geringere Nervosität und Schlaflosigkeit
vor Wettkämpfen.
Entdeckung per Zufall
Lange Zeit wurde die außergewöhnliche
Heilkraft des Krautes nicht beachtet. Selbst in der Traditionellen
Chinesischen Medizin wurde sie erst sehr spät entdeckt und
ihre Anwendung blieb bis in die heutige Zeit vor allem auf den
Umkreis der südwestlichen chinesischen Provinz Guizhou beschränkt.
Zwar hatte eine erste medizinische Studie in Qu Jing im Jahre 1972
Jiaogulan eine heilende Wirkung bei chronischer Bronchitis bescheinigt.
Wirklich bekannt aber wurde das „Wunderkraut“ erstmals
vor rund 20 Jahren: Japanische Biologen um Dr. Tsunematsu Takemoto
entdeckten durch Zufall die Wirkstoffe des Ginsengs (spezielle
Gruppen der Saponine) in ihr, obwohl sie botanisch mit dem Ginseng überhaupt
nichts zu tun hat.
Gegenüber dem Ginseng hat Jiaogulan aber den enormen Vorteil, dass
einfach Jahr für Jahr die Blätter geerntet werden, während
eine Ginsengwurzel viele Jahre benötigt, um genügend Wirkstoffe
anzureichern. Erst seit wenigen Jahren wird Jiaogulan nicht nur wild
gesammelt, sondern in größerem Umfang angebaut und ist nun
auch bei uns als Tee und als Kräuterschrot zum Einnehmen erhältlich.
Jiaogulan gilt mittlerweile in seiner Wirkung sogar als dem Ginseng überlegen,
da die Liane einen größeren und breiter gefächerten Wirkstoffgehalt
an „Ginsenosiden“ enthält. Als Ginsenoside wird eine
Gruppe der Saponine bezeichnet, die erstmals im Ginseng als Wirkstoffe
identifiziert wurde. Vier dieser Ginsenoside sind absolut identisch mit
den im Jiaogulan gefundenen Saponinen und weitere siebzehn sehr ähnlich.
Darüber hinaus aber sind im Jiaogulan zusätzlich sogar noch
82 weitere Saponin-Wirkstoffe isoliert worden, Gypenoside genannt. Die
Ginsenoside aber sind seit längerem bekannt für ihre positive
Wirkung auf Immunsystem, Vitalitäts- und Potenzsteigerung, Abwehr
und Neutralisation freier Radikale, auf Herz und Herz-Kreislauf-System,
zu hohen Cholesterinspiegel, in der begleitenden Krebstherapie und bei
der Stress-Belastung.
Hohe Qualität
Jiaogulan-Tee
besteht aus den Blättern der Regenwaldliane, die schonend
natürlich getrocknet werden. Der Tee hat einen mild süßlichen,
etwas an Lakritz erinnernden Geschmack und wird auch von Kindern
gern täglich getrunken. Ein guter Tee besteht nur aus den
Blättern, nicht aber aus Ast- und Rindenstücken. Auf
einen Liter heißes Wasser nimmt man üblicherweise zwei
bis drei Teelöffel Teeblätter - drei Minuten oder länger
ziehen lassen. Der Tee kann als purer Jiaogulan genossen werden
oder mit anderen Kräutern gemischt werden, aufgrund seines
süßlichen Geschmacks verbessert er insbesondere herbe
und bittere Tees in ihrem Aroma. Nach etwa einem Monat wird eine
Vitalitätssteigerung deutlich spürbar.
Neben Tees ist in Europa jetzt auch ein Kräuterschrot erhätlich,
den man einfach mit dem Löffel einnehmen oder über das Müsli
streuen kann – so kann man schnell eine höhere Menge an Wirkstoffen
zu sich nehmen.
Wie bei allen Pflanzenheilmitteln ist auch bei Jiaogulan die regelmäßige
Anwendung wichtig, um auch langfristig von seinen vielfältigen Wirkkräften
profitieren zu können. Zumindest führt man in der chinesischen
Provinz Guizhou die hohe durchschnittliche Lebenserwartung der Bevölkerung
auf den täglichen Genuss von Jiaogulan zurück, weshalb er den
Namen „Kraut der Unsterblichkeit“ erhielt.
Nähere Informationen:
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Buch:
Blumert/Dr. Liu
„Jiaogulan – Chinas „Pflanze der Unsterblichkeit“
Edition Aesculap, 136 Seiten, Preis € 16.80,
ISBN: 978 3-932961-5 |
Bildquellen: ©Ulrich Arndt
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der shop-Rubrik „Nahrungsergänzung“)
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02371-689852, Internet: www.jiaogulan-kräuterschrot.de |
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